Kurze Zusammenfassung der Einstellungen für pfSense und Android.
VPN Serverkonfiguration
VPN –> IPsec –> Mobile Clients
- Mobile Client Support aktivieren
- User Authentication: Local Database
- Group Authentication: None
- Virtual Address Pool: beliebigen, nicht verwendeten Pool benutzen
- Virtual IPv6 Address Pool: ebenfalls beliebigen, nicht verwendeten Pool verwenden (bei Bedarf)
Alle anderen Einstellungen nach Bedarf.
System –> Cert. Manager –> CAs
Hier zunächst eine CA erstellen, wenn nicht bereits erledigt. Unter dieser CA wird anschließend das Serverzertifikat erstellt.
System –> Cert. Manager –> Certificates
Hier ein eigenes, internes Zertifikat unter der eben erstellten CA erstellen, nennen wir es z.B. “IKEv2 Server”. Wichtig ist, dass als Common Name der FQDN eingetragen wird, der später auch im VPN Client des Smartphones benutzt wird. Sonst funktioniert später die Authentifizierung nicht.
VPN –> IPsec –> Phase 1
- Key Exchange Version: IKEv2
- Internet Protocol: IPv4 (IPv6 bei Bedarf, Hinweis s. oben)
- Interface: (vermutlich) WAN
- Authentication Method: EAP-MSChapv2
- My Identifier: Distinguished Name – Hostname (FQDN) der Firewall eintragen
- Peer Identifier: Any
- My Certificate: für den VPN Server erzeugtes Zertifikat auswählen (“IKEv2 Server”)
- Encryption Algorithm: AES 256 bits
- Hash Algorithm: SHA256
- DH Group: 2
- Lifetime: 28800s
Alles weitere nach Bedarf, ich habe noch DPD aktiviert.
VPN –> IPsec –> Phase 2
- Mode: Tunnel IPv4
- Local Network: Network 0.0.0.0/0 (um jeglichen Traffic ins VPN zu tunneln)
- Protocol: ESP
- Encryption Algorithm: AES Auto
- Hash Algorithm: SHA1
- PFS key group: off
- Lifetime: 3600s
VPN –> IPsec –> Pre-Shared Keys
Pro User einen Identifier (=Username) und Pre-Shared Key (Typ: EAP) vergeben
Client Konfiguration
Android
Als VPN Client für Android eignet sich sehr gut die App “strongswan”. Das Zertifikat des Servers muss in den Client importiert werden. Einstellungen für strongswan:
- Server: FQDN der pfSense (=gleich Common Name des erstellten Zertifikats)
- VPN-Typ: IKEv2 EAP (Benutzername/Passwort)
- Benutzername: Identifier aus den Pre-Shared Key Einstellungen
- Passwort: der zum Identifier passende Pre Shared Key
- CA-Zertifikat: das importierte Zertifikat der pfSense (oder automatisch wählen)
- Profilname: Anzeigename innerhalb von strongswan, daher beliebig
Windows (ab Windows 7)
Seit Windows 7 unterstützt der Boardeigene VPN Client IPsec mit IKEv2 und Zertifikaten. Hierfür muss man sich zunächst das Zertifikat der CA von der pfSense exportieren und auf dem Windows-PC importieren. Es muss unter den “Vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen” gespeichert werden. Das lässt sich zum Beispiel mit der Managementkonsole (Start –> Ausführen –> mmc) erledigen. Anschließend kann die VPN Verbindung unter den Netzwerkeinstellungen konfiguriert werden.

